Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

 

 

heute erfuhren wir vom tragischen Tod eines Schülers der Klasse 8.

Wir sind alle sehr traurig und sehr betroffen über diese Nachricht.

 

Unser schulinternes Krisenteam organisierte einen veränderten Stundenplan für die Klasse 8. Die Klassen- und Beratungslehrer unserer Schule bieten Ihnen bzw. Ihren Kindern Einzel- oder Gruppengespräche zur Krisenbewältigung an. Bei Bedarf kann unsere Schule ab Mittwoch über schulpsychologische Berater verfügen, die uns zusätzlich begleiten können.

 

Wichtige Informationen zum Umgang mit Ihren Kindern zu Hause entnehmen Sie bitte der beigelegten Handreichung „Erste Hinweise für Schüler, Eltern und Lehrer sowie deren Angehörige nach Notfällen“.

 

 

 

Für weitere Fragen steht Ihnen unser Sekretariat zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

 

Gez. B. Müller

       Schulleiterin

 

                                                                                                       

 

 

 

 

 

 

 

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Was Angehörige und Freunde tun können:

 

 

Bieten Sie dem Betroffenen Unterstützung an, aber nehmen Sie ihm nicht zu viel ab. Ermuntern Sie ihn zu eigener Aktivität.

 

 

 

Weitere Hilfen:

 

  • Zeit mit dem Betroffenen verbringen
  • Hilfe und ein offenes Ohr anbieten
  • Zuhören
  • Rückzugsmöglichkeiten schaffen
  • Wut und Aggressionen nicht persönlich nehmen
  • Vermeiden beschwichtigender Aussagen, wie z.B. „Du hast ja noch Glück gehabt!“ o.ä.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ansprechpartner in der Schule sind zum Beispiel:

 

  • Der Klassenlehrer
  • Beratungslehrer

 

Sekretariat der Schule:

 

    

 

 

 

 

Zuständiger

Schulpsychologischer Dienst:

 

Staatliches Schulamt Ostthüringen

Hermann-Drechsler-Str. 1

Gera

 

0365/54854600

 

    

 

 

Auch über die Schule Ihres Kindes kann ein erster Kontakt zum Schulpsychologischen Dienst aufgenommen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Informationsblatt I

 

 

 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

   Erste Hinweise für Schüler,
Eltern und Lehrer
sowie deren Angehörige
nach Notfällen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Notfallsituationen

Ein belastendes Ereignis

 

 

 

Unsere Schule hat ein schwieriges Ereignis erlebt. Jeder Mensch hat seine eigenen Strategien, mit Stress und Belastungen umzugehen. Dennoch kann es jetzt oder später zu starken emotionalen und/ oder körperlichen Reaktionen kommen.

Dies sind normale Reaktionen auf ein nicht normales Ereignis.

 

Manchmal treten Stressreaktionen sofort auf, manchmal erst nach Stunden oder einigen Tagen. Eine solche Zeitverzögerung ist normal.

 

Das Auftreten und die Dauer dieser Veränderungen ist individuell sehr verschieden – je nachdem, wie belastend der Betroffene das Ereignis selbst empfunden hat.

 

In der Regel bewältigen die Betroffenen das Erlebte nach einiger Zeit selbst. Mit Verständnis und Unterstützung von Angehörigen und Freunden gehen die Reaktionen rascher zurück. Es kann aber auch hilfreich sein, professionelle Unterstützung von Ärzten, Psychologen oder Seelsorgern in Anspruch zu nehmen. 

 

 

 

 

Folgende Stressreaktionen nach sehr belastenden Ereignissen sind normal und können gehäuft auftreten:

 

 

Körper:

  • Erschöpfung
  • Müdigkeit
  • Übelkeit
  • Benommenheit
  • Kopfschmerzen
  • Schlaflosigkeit

 

Gedanken:

  • Nervosität
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Sich aufdrängende Erinnerungen an das Erlebte
  • Alpträume
  • Unsicherheit
  • Erhöhte Wachsamkeit

 

Gefühle:

  • Angst, Panik
  • Niedergeschlagenheit
  • Wut
  • Hilflosigkeit
  • Schuldgefühle
  • Stimmungsschwankungen

 

Verhalten:

  • sich zurückziehen
  • Schweigen
  • plötzliches Weinen
  • Appetitverlust oder –zunahme
  • Unruhezustände
  • Gereiztheit

 

 

 

 

 

Einige Hilfen zur eigenen Stressbewältigung

 

  • ausreichend essen und trinken
  • ausreichend schlafen
  • Dinge tun, die einem selbst gut tun  
  • Zeit mit anderen gemeinsam verbringen
  • mit anderen über das Erlebte sprechen
  • gewohnte, alltägliche Dinge tun
  • Gefühle zulassen und ausdrücken – nicht unterdrücken
  • Gedanken und Erinnerungen an das Ereignis zulassen – sie nehmen nach einiger Zeit ab und verschwinden später
  • körperliche Bewegung (z.B. Spazieren gehen)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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